Das Wetter in  D-61279 Heinzenberg / Taunus





Erfassungsprinzip der Wetterdaten              weitere Fotos



Die Erfassung der Wetterdaten erfolgt mittels eines Datenloggers WS 2500PC der Firma ELV sowie den zugehörigen Sensoren. Diese Daten werden an einen PC übermittelt und dort mit der Software WsWin von Werner Krenn ausgewertet und für das Internet aufbereitet.
Zusätzlich werden die Daten von einer autarken Wetterstation WS3001 erfasst, die sie auf einem Display darstellt.
Die Messwerte werden per Funk an den Datenlogger übertragen, der sie zwischenspeichert, bis die automatische Auslesung durch die Software erfolgt. Das Erfassungsintervall ist auf 5 Minuten eingestellt.
Die Übertragung der Daten in's Internet erfolgt z. Zt. halbstündlich zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr,
da nur ein DSL-Light-Anschluß ( 64kb/384kb) zur Verfügung steht


Die Sensoren im Einzelnen:
Datenlogger WS 2500-PC   ( Funkempfang der Sensoren und Zwischenspeicherung der Datensätze )
Der Datenlogger ist das "Herzstück" des Systems.
Er empfängt die Daten der einzelnen Sensoren und speichert sie zwischen,
bis sie über seine serielle Schnittstelle von der Auswertesoftware abgeholt werden.
So können die Daten auch ohne laufenden PC erfasst werden. Die Speicherkapazität richtet sich nach der Anzahl der Sensoren und dem Ausleseintervall (z. Zt. 5 Minuten) ergibt das eine autarke Aufzeichnungsdauer von 3 Tagen 13 Stunden und 15 Minuten.
Der Betrieb erfolgt mit 2 Mignon-Batterien.
  • Empfangsfrequenz: 433,92 MHz
  • Reichweite im Freifeld: max. 100 m
  • Aufzeichnungsintervall: 2 Min. bis 1 Std. (vom PC aus programmierbar)
  • DCF-77-Empfang: Zeitzeichensender Mainflingen
  • Antennen: intern, Draht- / Ferritantenne
Datenlogger WS 2500-PC


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der Sensoren:
Innensensor   ( Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchte innen )
Innensensor mit Temperatur-, Luftfeuchte- und Luftdrucksensor.
Sozusagen der "Hauptsensor" des Systems, da der enthaltene Luftdrucksensor für zahlreiche Auswertefunktionen unbedingt erforderlich ist. Der Betrieb erfolgt mit 2 Mignon-Batterien.
  • Temperatur: Messbereich: -19,9°C bis 79,9°C • Auflösung: 0,1°C • Genauigkeit: ± 1°C
  • Luftfeuchtigkeit: Messbereich: 20,0–99,9 % rH, Auflösung: 0,1 % rH, Genauigkeit: ±8 %
  • Luftdruck: Messbereich: 300–1200 hPa, Auflösung: 1 hPa, Genauigkeit: ±1 hPa
Temperatur-, Feuchtesensor   ( Temperatur und Luftfeuchte - West / Ost )
Temperatur- und Luftfeuchtesensor für den Außeneinsatz mit Solarzellen-Stromversorgung
und Akkupufferung für die Dunkelheit.

  • Temperatur: Messbereich: -30,0°C bis 70,0°C • Auflösung: 0,1°C • Genauigkeit: ±0,8°C
  • Luftfeuchtigkeit: Messbereich: 20 % bis 99 % , Auflösung: 1 % , Genauigkeit: ±5 %
Temperatursensor   ( Temperatur - Erdboden -30cm, Heizung Vorlauf / Speicher-Ladung )
Temperatursensor mit Batteriebetrieb (2 Mignon). Mit abgesetztem, gekapselten Temperaturfühler
und 1,5 m Zuleitung zwischen Sensor und Elektronik zur Messung z. B. von Bodentemperatur, Wassertemperatur (Teich) o. ä.
Eine Feuchtemessung ist in diesem Fall nicht möglich, da der Luftfeuchtesensor für eine genaue Messung gleichzeitig den zugehörigen Temperaturwert benötigt.

  • Temperatur: Messbereich: -30,0°C bis 70,0°C • Auflösung: 0,1°C • Genauigkeit: ±1,0°C
Helligkeits-Sensor   ( Helligkeit, Solarstrahlung, Sonnenscheindauer )
Der Helligkeitssensor registriert die Umgebungshelligkeit im weiten Bereich zwischen 0 und 200.000 Lux.
Wird auch für die Erfassung der Sonnenscheindauer benötigt. Der Sensor wird mit einer Solarzelle und Akkupufferung für die Dunkelheit versorgt.

  • Helligkeit: Messbereich: 0–200 klx, Auflösung: <1 klx -> 1 lx, <10 klx -> 10 lx, <100 klx -> 100 lx, <100 klx -> 1klx, Genauigkeit: ± 10 %
  • Sonnenscheindauer: Auflösung: 1 Min.
Windsensor   ( Windrichtung, -geschwindigkeit )
Der Windsensor erfasst gleichzeitig Windrichtung und Windgeschwindigkeit. Der Sensor wird mit einer Solarzelle und Akkupufferung für die Dunkelheit versorgt.

  • Windgeschwindigkeit: Messbereich: 0 bis 199,9 km/h • Auflösung: 0,1 km/h • Genauigkeit: ±2 %
  • Windrichtung: Auflösung: 5°
Regensensor   ( Niederschlagsmenge )                     Modifizierung des Regenmessers: größerer Trichter
Der Regensensor erfasst über eine Zählwippe genau kalibriert die Regenmenge, die im Anzeigegerät wahlweise in l/m² oder mm erscheint.
Der Sensor wird mit einer Solarzelle und Akkupufferung für die Dunkelheit versorgt.
Er wurde nachträglich mit einer Heizung ausgestattet, damit auch Schneefall als Niederschlag erfasst werden kann.
Basierend auf Werner Krenns Bauvorschlag wurde der Regensensor entsprechend modifiziert. Die Heizung besteht aus zwei Komponenten, nämlich der Beheizung des Regentrichters, bestehend aus zwei innen am Trichter aufgeklebten Heizfolien und der Elektronik. Mit einem Thermofühler wird die Heizung erst eingeschaltet, wenn die Temperatur im Regenmesser unter 2,5°C sinkt. Bei Temperaturen über 2,5°C wird der Stromkreis wieder unterbrochen. Dieser Schaltzeitpunkt kann über die Elektronik frei festgelegt werden. Gespeist wird das ganze von einem alten LapTop-Netzteil mit 15 V Sekundärspannung, mittels Spannungsregelung auf ca. 10 V heruntergeregelt. Der Stromfluss beträgt rund 2,0 Ampere, was einer Leistung von etwa 20 W entspricht.
  • Auflösung 0,152 mm bei 200 mm Trichterdurchmesser. Genauigkeit: ±2 % ± 1 mm
Regendauersensor   ( Niederschlagsdauer )
Zur Erfassung der Regendauer wird ebenfalls ein auf Werner Krenns Bauvorschlag basierender Regensensor der Firma Conrad Electronic verwendet.
Der Regendauersensor besteht im Prinzip aus verzahnt auf einer Platine angebrachten Leiterbahnen.
Schlägt sich nun Feuchtigkeit (Regen, Schnee oder auch Tau) auf der Platine nieder, werden die Leiterbahnen "kurzgeschlossen" und ein Relais zieht an. Der Schaltzustand des Relais wird per Kabel an einen umgebauten Temperatursensor übermittelt, der seinerseits dann per Funk zwei Temperaturwerte (-17,8 °C = kein Niederschlag oder 39.3 °C = Niederschlag) an den Datenlogger übermittelt. Mittels der Software werden aus diesen beiden "Pseudo"-Temperaturen dann wieder die Zustände "Niederschlag" bzw. "kein Niederschlag" gebildet.
Damit die Regendauer möglichst genau erfasst wird, wird die Platine nach Anziehen des Relais beheizt, damit sie nach Niederschlagsende möglichst schnell wieder abtrocknet.
Software
Die "Hauptarbeit" verrichtet Werner Krenns WsWIN (auch bekannt unter "Wetterstation Bedien- und Auswertesoftware").
Mit WsWIN werden die Daten vom Datenlogger ausgelesen und in Tabellen, Diagramme, etc. umgesetzt.
Diese Daten werden dann automatisch per ftp halbstündlich auf diese Wetterseite hochgeladen.

Zusätzlich verwendet noch die Freeware Samurize die Daten von wsWIN.
Dies ist eigentlich eine Softwae um sog. Widgets oder Gadgets auf der Windows-Oberfläche anzuzeigen,
Hier wird sie allerdings dazu benutzt, um damit u.a. "Wetterinstrumenten"-Grafiken zu erstellen.

Last but not least kommt noch gnuplot zur Darstellung des Temperatur-Verlaufes der Solar-Anlage zum Einsatz.

Zur Darstellung von Wetter-Fotos "schießt" die Software VisionGS alle 5 Min. mittels eines CamCorders und einer Grabber-Karte ein Foto des aktuellen Wetters. Es steht leider nur ein DSL-Light-Anschluß zur Verfügung, so daß die Fotos ( zusammen mit den anderen Daten ) nur alle halbe Stunde hochgeladen werden.