Das Wetter in  D-61279 Heinzenberg / Taunus





Wetterhütte / Wetterstation Heinzenberg/Taunus




Durch die vorherige ungünstige Platzierung der Sensoren an einer Gartenhütte, habe ich mich zwischenzeitlich entschlossen, eine sog. Wetterhütte zu bauen.
Die Wetterhütte ist im Prinzip ein Holzkasten, der einerseits eine gute Belüftung des im Inneren untergebrachten Temperatur-/ Feuchtesensors gewährleistet, andererseits aber auch einen Strahlungs-Schutz bewirkt, damit sich der Sensor bei Sonneneinstrahlung nicht aufheizt.

Zusätzlich wurden der Regenmesser und der Regendauer-Sensor von ihrem ursprünglichen Standort an einer Gartenhütte ebenfalls an die Wetterhütte verlagert.

Zu Vergleichszwecken ist noch ein sog. Hellmann-Regenmesser angebracht, der lediglich einen Meßbecher enthält.
Hiermit kann die vom elektronischen Regenmesser erfasste Regenmenge verglichen werden.

Leider konnte der Standort der Wetterhütte nicht normgerecht (über kurzgemähtem Rasen, keine Büsche/Bäume in unmittelbarer Nähe) realisiert werden; die dadurch bedingte Abweichung der Temperatur-/ Feuchte-Werte dürfte jedoch nicht allzu gravierend sein.



Die Wetterhütte besteht hauptsächlich aus sog. "Baumarkt-Lamellentüren". Leider sind die Lamellen dieser Türen relativ steil im Rahmen angebracht und auch der Luftschlitz zwischen zwei Lamellen beträgt nur ca. 4 mm.
Das ist m.E. ungünstig für eine gute Durchlüftung der Wetterhütte.

Deshalb wurden die Lamellen-Türen zerlegt und die einzelnen Lamellen mittels kleinen Holzstücken in einem 45-Winkel wieder eingeleimt.

Die Idee dazu stammt aus dieser Anleitung: Bau eines Wetterhäuschens ( PDF-Dokument ).

Montiert ist die Hütte auf einem Holzpfosten und auch von unten ist eine ausreichende Belüftung vorhanden.





Hier ist der Temperatur-/ Feuchte-Sensor im Inneren der Wetterhütte zu sehen. Er bezieht seine Betriebs-Spannung aus einem Akku, der tagsüber von einer Solarzelle aufgeladen wird.

Weiterhin sind zwei Kabel zu sehen, von denen eines zur Beheizung des Regenmessers dient ( siehe: Regenmesser-Heizung ), das andere versorgt den Regendauer-Sensor mit seiner 12V-Betriebs-Spannung.
In diesem Kabel wird eine weitere Ader genutzt, um den Schaltzustand des Regendauer-Sensors ( "Regen" bzw. "kein Regen" ) an einen umgebauten Temperatur-Sensor in der Gartenhütte zu übermitteln, der diese Information dann per Funk an die Wetterstation weiterleitet.

Die Kabel führen zur entspr. Elektronik in der Gartenhütte. Die Elektronik wurde in der Gartenhütte belassen, da hier einerseits ein Witterungs-Schutz gegeben ist und andererseits keine 230V zur Wetterhütte gelegt werden mussten.


Zum Schluß wurde der Temperatur-/ Feuchtesensor noch mit einem Abluft-Rohr ummantelt, auf dem oben ein kleiner Lüfter montiert wurde. Dieser Lüfter bezieht seine Betriebs-Spannung aus einer oben auf der Wetterhütte angebrachten Solarzelle, so daß bei Sonnenschein eine zusätzliche Belüftung des Sensors erfolgt. Der Lüfter saugt die Luft aus dem Rohr an und bläst sie nach oben durch die Öffnungen im Zwischenboden der Wetterhütte.
Diese Zusatzlüftung hat aber nur einen geringen Einfluß auf die gemessene Temperatur und soll hauptsächlich einem eventuellen Hitzestau entgegenwirken.

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